Samstag, 4. Oktober 2008
Besuch bei Freunden
Togo und Benin Part 2
Für den Aufenthalt in Ghana habe ich zwar ein 11 Monats Multiple Entry Visum, doch dieses muss alle 60 Tage verlängert werden. Dies kann ich entweder gegen eine recht hohe Gebühr im Immigration Service erneuern oder ich nutze eine zweite Möglichkeit: ich verlasse alle zwei Monate das Land, denn jedes mal wenn ich wieder einreise bekomme ich einen 30 Tage – wenn ich den Zollbeamtinnen sehr freundlich zulächele einen 60 Tage Stempel.
So stand im März ein erster Ausflug nach Burkina Faso, im Mai Togo und Benin, dann die Julireise mit Mali und Senegal an. Ende September war es also wieder soweit: Reiseziel erneut Togo, wiederum kombiniert mit einem Ausflug nach Benin.
1.Bad experience an der Grenze
Der Beginn der Reise verlief denkbar schlecht, und zwar mit der ersten „bad experience“ in über acht Monaten Ghana. So hatte ich nach dem Geldwechsel kurz vor dem Grenzübergang plötzlich weniger Geld als vorher in meinem Geldbeutel, der alte Trick, ich lasse mir das Geld vorzählen, als ich später kontrolliere ist es weniger als die vereinbarten 10 000 CFA. In Gedanken irgendwo zwischen „Wie hat der das denn jetzt gemacht?“ und „Wie kann ich nur so doof sein?“ achte ich nicht auf die vielen Menschen um mich herum und als ich an der Grenze mein Visum zahlen möchte suche ich vergeblich nach meinem Geldbeutel, er ist nicht mehr in meiner Tasche…mittlerweile finde ich die ganze Geschichte fast schon lustig, so hat letztendlich ein Betrüger den nächsten betrogen. Glücklicherweise habe ich mit Pascal aus Bern und Stine zwei aufmerksame Reisebegleiter, die genug Geld in der Tasche haben und mir ein Togo-Visum kaufen.
Ab nach Benin
Togo diesmal wieder als Durchreiseland, nach einer Nacht in Lomé geht’s weiter Richtung Benin. Und dort geht’s erst mal so weiter, an den Grenzen haben wir bei dieser Reise kein Glück. So erklärt uns der Zollbeamte, dass sie an der Grenze keine Visa ausstellen. Erklären, Diskutieren hilft nicht weiter, ich zeige ihm mein Visum vom letzten Beninbesuch, bringt alles nichts, er bleibt stur und wartet wohl insgeheim auf ein wenig „African Money“? Nein sagen wir, und warten ebenfalls. Bis Schichtwechsel, beim nächsten Zollbeamten gibt’s dann keinerlei Probleme, zügig erhalten wir unser Visum und von nun an wird es eine richtig gute Reise. Da wir an der Grenze ein paar Stunden ausgeharrt haben und es mittlerweile dunkel geworden ist, steuern wir den nächsten größeren Ort in der Nähe der Grenze an und übernachten bei strömendem Regen in kleinen Hütten direkt am Strand. Der Koch ist froh über die seltenen Gäste und bereitet uns Gambas mit Erbsen und frischer Petersilie zu. Am Morgen gibt es echten togolesischen Café, hier könnten wir ewig bleiben, doch wir haben lediglich ein 48 Stunden Visum für Benin erhalten und da wir noch etwas vom Land sehen wollen, geht’s weiter.
Voodoo und kleine Grenze
Ab Richtung Norden, Ziel Abomey, hier gibt’s zu sehen die Ruinen des Königspalasts von Dahomey und Voodoo, Voodoo, Voodoo. So tingeln wir von Fetishmarkt zu Fetishmarkt, bestaunen Affenpfoten, Hühnerkrallen, Geister in Flaschen, Schlangen, Igel. Auf einem Markt bekommt Stine ein Chamäleon in die Hand gedrückt, als müsste es uns beweisen, dass es wirklich ein wahres Chamäleon ist, wechselt es die Farbe von braun zu grün. Später betrachten wir auf einer Tour durch Abomey magische Bäume und heute immer noch genutzte Voodootempel. So gehen die 48 Stunden schnell vorbei, nach den Grenzproblemen bei der Einreise entscheiden wir uns bei der Rückreise für einen kleineren Grenzübergang bei Tohoun. Hier gibt es außer zwei Grenzbeamten einen weiteren Mitarbeiter. Wohl zur Unterhaltung an der Grenze im Niemandsland haben sie sich einen Grenzaffen angeschafft. Die Beamten machen gerade eine Pause, es gibt gekochten Mais, „vous etes invitez!“ Gerne, wir nehmen die Einladung an, gemeinsam essen und trinken wir, doch wir halten uns nicht allzu lange auf und ziehen weiter. In Togo gibt es im Gegensatz zu Ghana kein organisiertes Bussystem und außerhalb Lomés oft keine geteerte Straßen. Wir sind mit Motorrädern unterwegs begleitet vom Sonnenuntergang erreichen wir noch vor Anbruch der Dunkelheit die nächste Stadt.
Fahrt in den Sonnenuntergang
Montag, 22. September 2008
4 Forts an 4 Tagen entlang der Westcoast
Nummer 53 und „war with the driver“
So sitzt links neben mir Patrik, nach wenigen Minuten Plaudern über Ghana, Germany, mein Piercing (Hat das eigentlich weh getan? Nein.) oder sonstige spannende Themen fragt er nach meiner Handynummer, da er selbst kein Handy hat, möchte ich sie aufschreiben, er drückt mir ein Notizbuch in die Hand, voller Telefonnummern, doch keine zugehörigen Namen. Nachdem ich meine Nummer eingetragen habe, begutachtet er das Buch zählt ab und ich verstehe sein System. Da er weder Lesen noch Schreiben kann, merkt er sich die Nummern der Reihenfolge nach. So bin ich nun Nummer 53 in seinem Buch und ich bin gespannt auf seinen Anruf.
Rechter Hand ein ruhigerer Mitfahrer. Bis auf das obligatorische Grüßen beim Einsteigen des Trotros haben wir uns nicht viel zu sagen, er schläft bis wir Cape Coast erreichen, oder vielmehr bis wir an Cape Coast vorbeifahren. Dies sein eigentliches Ziel, doch hat er vergessen, dem Fahrer Bescheid zu geben. Seine Forderung nun: „Fahrer, lass mich an der nächsten Kreuzung raus und zahl mir den Rücktransport nach Cape Coast!“ Damit bringt er nicht nur den Fahrer, sondern den gesamten Bus zum Lachen. Verzweifelt versucht er mich auf seine Seite zu ziehen: „I’m in war with the driver, will you support me?“ Nee, sorry da kann ich echt nix machen, fluchend steigt er an der nächsten Kreuzung aus und wird wohl auf der Fahrt nach Cape Coast kein Nickerchen machen.
Ein König für 2€
Sonntagabend in Dixcove mit Blick vom Strand auf Großfriedrichsburg
Das eigentlich historische und kulturelle Ziel unsrer Reise: Besuch der Forts und Castles, die von den Kolonialmächten zum Sklaventransport genutzt wurden. Castles gibt es reichlich entlang der Westküste. Wir entscheiden uns für Großfriedrichsburg, eine der zwei deutschen Burgen in Ghana, 1683 von Preußen gebaut und im Fischerdorf Princess’ Town gelegen. Wir sind die einzigen Besucher in dem 3000 Einwohner Dorf. Da wir am späten Sonntagnachmittag ankommen und es nach unsrer Besichtigung keinen Rücktransport mehr gibt übernachten wir für 2€ in der Suite der Burg, mit Blick auf Meer und das in einer Lagune gelegene Fischerdorf und fühlen uns wie Könige für einen Tag. Doch wir können nicht allzu lang verweilen, denn wir wollen mehr Burgen und Schlösser sehen, also geht es weiter zum Fort Metall Cross in Dixcove, eine 1692 von Briten erbaute Sklavenburg. Die ist auch sehr interessant wird allerdings durch einen spektakulären Fischfang etwas in den Schatten gestellt. Gerade als wir am Hafen ankommen, ziehen Fischer einen Hai an Land. Mit der Machete wird er kleingemacht, immer wieder ziehen sie weitere Fische aus seinem Magen, zunächst denken wir, dass der Hai sie gefressen hat, sie sehen jedoch alle gleich aus, wir kapieren und die Fischer erklären uns stolz, dass sie neben dem großen Hai 15 Babyhaie gefangen haben, eine unerwartete Einnahme, ein großer Tag für die Fischer!
Großer Fang am Hafen von Dixcove
Wer ist eigentlich Sebastiao?
Doch keine Zeit zum Trauern, weiter geht es zur nächsten Burg: Fort Sao Sebastiao in Shama, einem Fischerdorf, noch kleiner als Princess’ Town, hierher verirren sich nur wenige Touristen, kurz nach unsrer Ankunft werden wir von Scharen von Kids umlagert, alle möchten sie uns ihr Dorf zeigen, wir ziehen also mit 20 bis 30 Kids durch die Straßen, wir kommen gerade rechtzeitig zum Ende einer Beerdigung, es stehen große Lautsprecherboxen auf der Hauptstraße, heute fahren keine Autos mehr, es wird erstmal getanzt und gefeiert.
Am Abend treffen wir den Führer des Forts Sao Sebastiao, Mister Mensah (in den nun fast 8 Monaten Ghana die erste Person, die sich mit Nachnamen und Mister vorstellt) und machen mit ihm eine Besichtigung für den frühen nächsten Morgen ab. Fast wie vereinbart erscheinen wir am nächsten Morgen am Fort (so 11 Uhr ist ja fast noch früher Morgen), doch Mister Mensah lässt auf sich warten, da dass Fort nicht abgeschlossen ist erkunden wir es auf eigene Faust und drücken uns so nicht nur um den Eintritt, sondern auch um eine Führung, die mich gerade hier echt interessiert hätte, jetzt werde ich nie erfahren wer eigentlich Sao Sebastiao war, nachdem das Fort benannt wurde. Bestimmt - reden wir uns ein, während wir auf den Mauern des Forts sitzen und vergeblich auf Mister Mensah warten - war Sebastiao ein cooler Pirat, so einer von den guten, Robin Hood mäßig unterwegs, ließ die Armen in seinem Fort übernachten und hatte sicherlich nix mit Sklavenhandel am Hut.
Ein paar Stunden später, wir sitzen im Bus auf dem Weg zum letzten Castle, klingelt mein Handy: „I think you know who you are talking to“ „Nee, weiß ich nich, who’s there?“ „It’s Mister Mensah, the caretaker of the fort…I heard you visited the fort without me! “ “Oh, yes, sorry, we were late but actually we left the town…” “You left? You…” Leider wurde der Empfang plötzlich ganz schlecht und ich verstand die letzten Worte von Mister Mensah nicht mehr. Schade, war er doch bestimmt gerade dabei mir zu erklären, wer denn jetzt eigentlich dieser Sebastiao war.
Ausblick von Fort San Sebastiao
Das letzte Castle, dann Elmina Castle, bei Cape Coast. Das größte und sicherlich beeindruckendste Castle unsrer Reise, doch in Gedanken immer noch irgendwo zwischen Babyhaien und Sebastiao nehme ich Elmina Castle nur bedingt wahr, bald sitzen wir schon wieder in einem Trotro auf dem Weg zurück nach Accra, mein rechter Nachbar fragt mich nach meinem Piercing, Nein, danke, dass Du nachfragst, aber es hat nicht wehgetan, ich lehne mich zurück, wir fahren ein paar Stunden und hinein in einen spektakulären Sonnenuntergang, zurück auf dem Campus gibt’s erstmal einen Café.
Paa Nii’s Engagement – Verlobungsfeier in Newtown
Heute mal wieder wenig Text und ein paar Bilder.
Paa Nii und Gifty werden von den Small-Small Kids in den Hof begleitet.
Performance der Small-Small Kids.
Mit Stine und Itche kurz vor Ende der Party.
Montag, 1. September 2008
Drumming & Dancing
Mit Paa Nii und Blaboy zum Calabashplace
Angefangen hat mein Newtown-Abenteuer Ende April, Anfang Mai. Kumi, eine japanische Austauschstudentin, mit der ich den gleichen Drummingkurs an der Uni besuchte, erzählte mir von einer Culture Group: „Hier wird getrommelt und getanzt, komm doch mal mit!“ Machte ich, und seit sie mir bei meinem ersten Besuch eine Cowbell in die Hand gedrückt haben und sagten: „Spiel mal!“ haben es mir Naomi, Dennis, Mavis, Kojo, Jennifer, Blaboy, Felicia, Culture, Agnis, Anthony und Paa Nii angetan, kaum eine Woche vergeht, in der ich nicht mindestens einmal in Newtown vorbeischaue.
Mein Kumpel Paa Nii hat nen Friseursalon (1561) in Newtown, gewöhnlich schaue ich dort gegen Nachmittag vorbei, Blaboy, gerade arbeitslos, ist meistens auch schon da und liest Zeitung, gemeinsam warten wir bis die letzten Kunden gegangen sind, dann schließt Paa Nii seinen Shop und wenn wir noch genügend Zeit haben schauen wir beim Calabash-Place vorbei. Dort gibt es „African Beer“, gebraut aus Millet; ohne Kohlensäure und lauwarm trinkt man die Brühe aus Holzbechern.
Pünktlich zum Training
Dann geht’s zum Training, wir schauen, dass wir pünktlich da sind, was das genau heißt, weiß ich bis heute eigentlich nicht, es gibt keinen offiziellen Trainingsbeginn, man trifft sich halt am späten Nachmittag.
Am Trainingground angekommen bekomme ich oft für ungefähr ne halbe Stunde Drumming-Unterricht. Dennis, Blaboy oder Kojo nehmen sich Zeit und bringen ausreichend Geduld mit, mir die unterschiedlichsten Drummingrhythmen beizubringen.
Beginnt das offizielle Training ziehe ich mich etwas zurück, übernehme die zweite oder dritte Cowbell und bestaune Tanz- und Trommelkunst.
Letzten Ausflug dann Ausflug mit der Culture Group und Erica und Gabbie. (mit Erica, Gabbie, Kojo, Naomi und ca. 20 weiteren Mitfahrern auf dem Weg zur Hochzeit P8171848)Ziel: eine Beachside im Osten Accras, hier performt die Culture Group auf einer Hochzeit, wir machen erst einen auf Roadie, schleppen Trommeln und Kostüme, mischen uns anschließend so lange unter die Hochzeitsgäste bis wir nicht mehr weiter auffallen und feiern mit. 913 877 906 988
Volunteer auf dem Campus
Mein schlechtes Gewissen, keine Freiwilligenarbeit zu leisten, nicht aktiv als Volunteer tätig zu sein, versuche ich durch kleine selbst inszenierte Volunteerprojekte zu beruhigen. Das erste und dringlichste Projekt trägt ungefähr den Namen „Relax, take it easy!“ die Hauptaufgabe besteht darin, aufgebrachte, etwas verwirrte, gerade in Ghana angekommene Austauschstudenten aus den USA zu beruhigen. Dieses Semester hat sich die Europafraktion mit 8 Norwegern, weiteren 7 Deutschen, zwei Tschechen und einem Schweizer zwar leicht vergrößert, die USA stellt mit über 200 Studenten jedoch weiterhin die Mehrheit unter den internationalen Studenten.
"Ja, Du kannst auf dem Campus beide Ohrstöpsel Deiner Kopfhörer verwenden, no worries! (Wer hat eigentlich diesen Quatsch mit einem Ohrstöpsel erfunden?).
Nein, es gibt kein Recyclingsystem in Ghana, achte einfach drauf, dass Du möglichst all Deinen Müll in einen Mülleimer wirfst, dann ist das schon in Ordnung.
Und wenn Du gerne auch ein paar ghanaische Freunde hättest, dann hör endlich auf Fufu mit Löffel zu essen und benutz doch bitte wie jeder normale Mensch Deine rechte Hand, wozu ist die denn sonst bitte da?"
Nachdem dann alle beruhigt und angekommen sind nutzt man die freie Zeit um ein wenig zu feiern. Party wird hier in Accra gewöhnlich Mittwochabend gemacht, Reggaeparty in Labadibeach, ich zeige Erica, Gabbie aus Kalifornien und Pascal aus der Schweiz wie man sich davor drückt 3 Ghanacedi Eintritt zu zahlen. Ein paar hundert Meter entfernt vom offiziellen Eingang gibt es ein Loch in der Mauer, die den Strand vom Landesinnern trennt. Nimmt man diesen Weg und einen 15minütigen Strandspaziergang in Kauf und läuft nicht dubiosen Security in die Arme (die man normalerweise mit einem Cedi schmieren kann, somit hat man sich mit den ersparten 2 Cedi ein Freibier auf der Beachparty verdient!), hat man das Ziel erreicht. Hier spielen wie’s sich gehört legendäre Bob Marley Coverbands, hier gibt’s Drumming und Dancing und dazu Strand, what else?
Montag, 4. August 2008
Bye-Bye Schwarzes Polo T-Shirt
„Danke – danke für mindestens 8 Jahre hautenge Freundschaft, ob ich Dich im Sommer stolz präsentiert, an besonders heißen Tagen gar beide Knöpfe geöffnet oder im Winter unter Pullover versteckt, jedoch durch Aufblitzen des Kragens nie gänzlich verheimlicht habe – Danke liebes schwarzes Polo T-Shirt!“
Seit ich ca. 16 Jahre alt bin hast Du mich begleitet, anfangs noch im glänzenden Schwarz nach nicht allzu langer Zeit dann im gewohnten ausgebleichten doch zeitlos modernen Grauschwarz, egal ob wir in den Sommerferien nach England gereist sind, egal ob Du mich einfach mal zum Einkaufen begleitet, egal ob ich Dich selbst bei solch wichtigen Ereignissen, wie der Vergabe der Abizeugnisse, auf meinen Schultern gespürt habe, Du warst immer nah bei mir und ich werde mich wohl noch öfters dabei ertappen wie ich in Zukunft ein wenig traurig zurückblicke, denn so wie ich Dich nun vorgefunden habe konnte es einfach nicht weitergehen: ich meinte es gut mit Dir, meine Absicht, Dir eine einmonatige Auszeit zu gönnen, Dich nicht mitzunehmen auf die kurze Rundreise durch Westafrika, vier Wochen Zeit, Dich ohne Störung, ohne ständiges Tragen im Wohnheim zu erholen, doch was machst Du?
Lässt Dich gänzlich gehen und ich finde Dich nicht im gewohnten grauschwarz, sondern von einem weißlich schimmernden Schimmelpilz überzogen in einer Ecke meines Zimmers kauernd. Vielleicht war meine Reaktion etwas zu hart, doch mir blieb nichts andres übrig, als Dich ohne zu Zögern an den Schultern zu packen und in die nächste Mülltonne zu werfen. Ein unschönes Ende jahrelanger Freundschaft, doch ich hoffe Du verzeihst mir genießt fortan eine erholsame Zeit im ghanaischen Recyclingsystem.

Blick zurück
2003 Vergabe der Abizeugnisse in Blieskastel gemeinsam mit Dirk:
Bei wichtigen Terminen stets nur ein Kopf geöffnet, wirkt seriös und gleichzeitig elegant.
Sommer in Südfrankreich 2004:
Noch lange nich im Eimer und durch keine hintergründige Ballartisten aus der Ruhe zu bringen
Jahre später, Ghana im April 2008 bei einem der letzten sommerlich legeren Auftritte: Nein, stellte die Kleine fest, dies keine an den Haaren herbeigezogene Geschichte: Über 8 Jahre dauerte die Freundschaft zwischen T-Shirt und mir an.